St.-Bartholomäi-Kirche Jonitz, Pfarrkirche im Stadtteil Waldersee, Dessau-Roßlau, Deutschland.
Die St. Bartholomäi-Kirche in Jonitz ist ein Kirchengebäude im Waldersee-Stadtteil von Dessau-Roßlau mit einem quadratischen Turm, der von einem Obelisken gekrönt wird. Das Bauwerk besticht durch verputzte Wände mit Pilastern und eine Hallenkirchen-Struktur, die Merkmale verschiedener Baustile kombiniert.
Das Bauwerk entstand zwischen 1722 und 1725 und wurde später in zwei Phasen erweitert und modernisiert. Die Umbauten in den Jahren 1816 bis 1817 sowie 1820 bis 1823 veränderten sein Äußeres und Inneres erheblich.
Im Inneren findet man eine Empore, eine Kanzel und mehrere Grabmäler, darunter das Mausoleum von Prinz Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau und seiner Gemahlin Luise. Diese Gräber zeugen von der historischen Bedeutung des Ortes für die fürstliche Familie der Region.
Die Kirche steht am südwestlichen Rand von Dessau-Waldersee und ist leicht zu erreichen, da sie sich in der Nähe des Mulderad-Fernradwegs und des Lutherweges befindet. Besucher können die Lage gut nutzen, um diese Kirche mit Fahrradtouren oder Wanderungen in der Umgebung zu kombinieren.
Der italienische Architekt Carlo Ignazio Pozzi entwarf dieses Bauwerk und schuf damit ein seltenes Beispiel für die Verbindung von Barockformen mit neoklassizistischen Details in der Region. Diese stilistische Mischung macht die Kirche zu einem bemerkenswerten Zeugnis des architektonischen Übergangs im Deutschen Reich des 18. Jahrhunderts.
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