Orangerie Gotha, Barocke Orangerie und Park in Gotha, Deutschland
Die Orangerie in Gotha ist ein barockes Gartengelände mit zwei Hauptgebäuden, die einen amphitheaterförmigen Garten mit Wegen, Seen und Schmuckelementen umrahmen. Das Areal erstreckt sich über ein großes Gebiet mit zahlreichen Wege- und Wasserflächen.
Der Duc Friedrich III. von Sachsen-Gotha-Altenburg ließ diesen Ort zwischen 1747 und 1774 nach französischem Vorbild von Architekt Gottfried Heinrich Krohne entwerfen und bauen. Die Anlage entstand in einer Zeit, als solche fürstlichen Gärten in ganz Europa populär waren.
Der Name bezieht sich auf die Orangenbäume, die hier über Jahrhunderte gezüchtet wurden und das Gelände prägten. Heute nutzen Besucher den Ort zum Spazieren und für Veranstaltungen, die das ganze Jahr über stattfinden.
Das Gelände liegt am Schlossplatz 1 in Gotha und ist leicht zu erreichen, mit Parkplätzen in der Nähe des Schlosses Friedenstein. Die Wege sind für verschiedene Besucherbedürfnisse ausgelegt und machen es einfach, das gesamte Areal zu erkunden.
Auf dem Gelände steht der Merkur-Tempel, ein klassisches Bauwerk, das zwischen 1775 und 1777 errichtet wurde. Die Heilige Insel beherbergt auch das Grab von Herzog Ernst II und ist eine stille Ecke des gesamten Areals.
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