Studnitz-Pyramide, Pyramidenförmiges Grabmal nahe dem Ernestinum Gymnasium in Gotha, Deutschland.
Die Studnitz-Pyramide ist ein Grabdenkmal aus Sandstein im Zentrum von Gotha mit einer klassischen vierseitigen Form und einfacher Fassade. Das Innere enthält Bestattungskammern, und die Struktur zeigt Designmerkmale, die von antiken Vorbildern inspiriert sind.
Das Denkmal wurde nach 1779 von Friedrich Wilhelm Döll, einem Schüler des französischen Bildhauers Jean Antoine Houdon, als Grabstätte für den Oberhofmarschall Hans Adam von Studnitz errichtet. Das Projekt folgte einer europäischen Welle von Pyramidenbauten, die von römischen und ägyptischen Vorbildern inspiriert waren.
Der Name des Monuments verweist auf seinen Erbauer und die Bestattungsfunktion, die im 18. Jahrhundert Teil einer europäischen Mode für ägyptische Formen war. Besucher sehen heute eine klassische Interpretation dieser antiken Bauweise, wie sie in dieser Zeit von wohlhabenden Familien bevorzugt wurde.
Das Monument liegt in zentraler Lage und ist fußläufig erreichbar, daher sollte man bequeme Schuhe für einen Besuch tragen. Die Umgebung kann ganzjährig besucht werden, wobei die wärmeren Monate den angenehmsten Aufenthalt bieten.
Originalzeichnungen aus der Bauzeit zeigen detaillierte Pläne für die innere Gestaltung des Grabes, einschließlich des Sarkophags. Diese Dokumente belegen, wie präzise die geometrischen Proportionen geplant waren.
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