St. Remigius, Katholische Kirche in Borken, Deutschland
St. Remigius ist eine gotische Pfarrkirche in Borken, im Münsterland in Nordrhein-Westfalen, deren Turm eine Höhe von 76 Metern erreicht. Das Innere zeigt farbige Glasfenster und Steinmetzarbeiten, die für den spätmittelalterlichen Kirchenbau in dieser Region typisch sind.
Die Kirche geht auf das Mittelalter zurück, als Borken zu den früh besiedelten Orten im Münsterland gehörte und eine Pfarrkirche brauchte. Der heutige Bau entstand im Wesentlichen im späten Mittelalter und wurde nach Schäden, unter anderem durch den Zweiten Weltkrieg, in den folgenden Jahrzehnten wieder aufgebaut und erneuert.
Der Name "Remigius" geht auf einen Bischof zurück, der im 5. Jahrhundert in Frankreich tätig war und als Taufspender des Frankenkönigs Chlodwig bekannt ist. In Borken trägt die Kirche seinen Namen seit dem Mittelalter und ist bis heute der Ort, an dem Gottesdienste, Taufen und Feste des Kirchenjahres gefeiert werden.
Der Kirchturm ist von weitem sichtbar und hilft bei der Orientierung im Stadtzentrum von Borken. Das Gebäude ist in der Regel zu den Gottesdienstzeiten geöffnet, wobei an Feiertagen und besonderen Anlässen andere Zeiten gelten können.
Der Heilige Remigius war kein deutscher, sondern ein fränkischer Bischof aus dem heutigen Frankreich, und seine Verehrung verbreitete sich mit dem Christentum entlang der alten Handelswege des Münsterlandes. Dieser Zusammenhang erklärt, warum so viele Kirchen in dieser Region Heiligen aus dem westfränkischen Raum geweiht sind.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.