St. Johannes, Kirchengebäude in Borken
St. Johannes ist ein kleines Kirchengebäude im Stadtzentrum von Borken, das sich durch die Mischung aus alten und neuen Details auszeichnet. Das Innere hat eine hohe Decke und farbige Glasfenster, die weiches Licht hereinlassen, während der Raum insgesamt einladend und ruhig wirkt.
Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1200 als ursprüngliche Kapelle, wurde aber 1696 von Kapuzinermönchen im Barockstil komplett umgebaut. Nach Bombeneschäden im Zweiten Weltkrieg folgten Restaurierungen in den 1950er Jahren, um das historische Aussehen wiederherzustellen.
St. Johannes wird von den Einwohnern als die Kleine Kirche bezeichnet und spiegelt die jahrhundertealte Verbundenheit der Gemeinde mit diesem Ort wider. Besucher können heute die Mischung aus Kunstwerken und religiösen Objekten sehen, darunter eine Statue der Madonna der guten Ratschläge und ein Kunstwerk der lokalen Künstlerin Nina Winkel, das den Weg durch Leid zur Hoffnung zeigt.
Das Gebäude liegt ruhig im Stadtzentrum, ist zu Fuß leicht erreichbar und von außen überschaubar. Der schlichte Glockenturm und der Eingang sind schnell zu finden, und man kann das Innere bequem erkunden.
Das Gebäude beherbergt zwei Orgeln mit unterschiedlichen Ursprüngen: eine barocke Orgel von etwa 1600, die ursprünglich an einem anderen Ort stand, und eine kleinere Orgel aus dem frühen 20. Jahrhundert, die vorher in einem Theater war. Beide wurden sorgfältig restauriert und werden noch heute bei Gottesdiensten und besonderen Ereignissen verwendet.
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