Burg Ramsdorf, Mittelalterliche Burg in Velen, Deutschland
Die Burg Ramsdorf ist ein rechteckiger Backsteinbau mit Werksteingliederungen, der 1732 für die Gebrüder Anton Heinrich und Alexander Jungeblodt am Marktplatz in Ramsdorf errichtet wurde. Er bezieht Reste der Anlage des 15. Jahrhunderts und den mächtigen runden Turm an der Westecke eines früheren, von einer Gräfte umgebenen Areals von 42 × 28 m ein. Das Gebäude ist teilweise unterkellert; über einem tonnengewölbten Keller wurde ein Fliesenboden gefunden.
Das Schloss wurde 1425 erbaut und hatte ursprünglich Verteidigungsanlagen mit einer Ringmauer und einem Graben. Von diesen älteren Strukturen ist heute nur noch der Turm erhalten.
Das Museum Burg Ramsdorf zeigt in den Räumen der Burg umfangreiche Exponate zur Regionalgeschichte. Das Gelände selbst führt seine Umnutzungen vor Augen: Ab 1878 stand hier eine Textilfabrik; nachdem die Gemeinde die Burg 1928 erworben hatte, wurden die Fabrikgebäude abgebrochen und die Anlage ab 1930 zu einer Stätte für Jugend- und Heimatpflege umgebaut.
Die Museumsräume der Burg Ramsdorf liegen im erhaltenen Backsteingebäude an der Westecke des früheren Burgareals von 42 × 28 m, direkt am Marktplatz. Turm und Hauptgebäude von 1732 stehen dicht beieinander, sodass die Exponate auf engem Raum zu sehen sind. Das Gelände ist von den Straßen Ramsdorfs aus zu Fuß erreichbar.
Der Backsteinbau von 1732 bezog Reste der Anlage des 15. Jahrhunderts ein; der runde Turm an der Westecke des von einer Gräfte umgebenen Rechtecks von 42 × 28 m stammt vom Vorgängerbau. Grabungen 1979 und 2003 legten einen in der Frühneuzeit verfüllten tonnengewölbten Keller frei, darüber einen hochwertigen Fliesenboden.
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