Walter-Gropius-Haus, Modernistisches Wohngebäude im Hansaviertel, Berlin, Deutschland.
Das Walter-Gropius-Haus ist ein modernes Wohngebäude mit neun Etagen und 66 Wohnungen, das sich durch eine konkave Struktur und eine strukturierte Fassade entlang der Händelallee auszeichnet. Die Wohnungen mit eineinhalb bis dreieinhalb Zimmern sind über vier separate turmartige Treppenhäuser mit Aufzügen erreichbar.
Das Gebäude entstand 1957 als Teil der Interbau, der Internationalen Bau-Ausstellung, die moderne Wohnkonzepte nach dem Krieg zeigen sollte. Es wurde 1980 zum geschützten Baudenkmal erklärt und gilt als Beispiel für die architektonische Neuorientierung Berlins in der Nachkriegszeit.
Die bunten Balkone des Hauses in Blau, Rot und Pink prägen das Erscheinungsbild und zeigen die Freude an Farbe in der Nachkriegsarchitektur. Die farbigen Eingangstüren in Rot, Gelb, Blau und Grün verstärken diesen spielerischen Umgang mit Gestaltung, der das Leben im Haus lebendig macht.
Das Gebäude liegt nah am Tiergarten und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, was die Erkundung der Umgebung erleichtert. Der Hauptzugang und die Aufzüge machen das Gebäude zugänglich, obwohl es sich um einen großen Wohnkomplex handelt.
Acht Wohnungen an den Gebäudeecken sind so ausgerichtet, dass sie nach Osten und Westen zeigen und auskragende Loggien bilden, die das Seitenprofil des Hauses prägen. Diese räumliche Besonderheit schafft eine dynamische Silhouette, die sich je nach Blickwinkel verändert.
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