Dikhil, Verwaltungsregion im Süden von Dschibuti
Die Region Dikhil ist ein großes Verwaltungsgebiet in Südjemen mit vielfältigen Landschaften, die von trockenen Ebenen bis zu Bergregionen reichen. Das Gebiet ist dünn besiedelt und wird hauptsächlich von nomadischen Gemeinschaften bewohnt, die traditionelle Lebensmuster in dieser arid Umgebung aufrechterhalten.
Die Region wurde 1930 als Verwaltungsdistrikt mit Dikhil als Hauptstadt etabliert, nachdem französische Behörden in den 1920er Jahren militärische Posten errichtet hatten. Die Gründung folgte dem europäischen Interesse, administrative Strukturen in Französisch-Somaliland zu konsolidieren.
Die Bevölkerung von 88.948 Einwohnern umfasst Afar und Issa Somali Gemeinschaften, wobei viele Bewohner nomadische Lebensweisen in der Region pflegen.
Die Hauptstadt Dikhil liegt an der Nationalstraße und ist von Djibutistadt aus über Busverbindungen erreichbar. Besucher sollten auf extreme Hitze vorbereitet sein und die beste Reisezeit auf die kühleren Monate begrenzen.
Archäologische Ausgrabungen an der Handoga-Stätte haben uralte Gravuren und Artefakte aus dem vierten Jahrtausend vor Christus enthüllt. Diese Funde zeigen, dass die Gegend schon seit den frühesten Epochen der menschlichen Besiedlung bekannt ist.
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