Kødbyen, Kreativviertel in Vesterbro, Kopenhagen, Dänemark.
Das Meatpacking District ist ein Kreativviertel in Vesterbro, das aus drei farblich benannten Bereichen besteht: Weiß-, Grau- und Braun-Kødbyen. Die Gebäude sind robuste, langgestreckte Industriestrukturen aus verschiedenen Jahrzehnten, viele mit rotem Backstein und großen Fensteröffnungen, die sich heute Kunstgalerien, Restaurants und Musikclubs teilen.
Das Gebiet begann 1671 als Rindermarkt, der von Hofmetzger Niels Olufsen gegründet wurde, und wuchs später zu Kopenhagens zentralem Fleischverarbeitungszentrum heran. Die Weiße Kødbyen wurde 1934 gebaut und formte das Erscheinungsbild, das Besucher heute sehen.
Der Bezirk ist heute ein Ort, wo Künstler, Restaurants und Nachtlokale in ehemaligen Fleischeregebäuden leben und arbeiten. Besucher finden hier eine Mischung aus alten Handwerkstraditionen und modernem kreativem Leben nebeneinander.
Besucher sollten beachten, dass große Schilder auf Gebäudefassaden aufgrund von Denkmalschutzbestimmungen nicht erlaubt sind, sodass viele Orte schwer zu erkennen sind. Viele Veranstaltungsorte, Bars und Restaurants bewahren absichtlich ihre ursprünglichen Industriebauteile auf, was das Erkunden interessant, aber manchmal unkonventionell macht.
Der Ort beherbergt weiterhin aktive Metzger und Fleischverarbeiter neben modernen Kunsträumen und gehört zu Europas wichtigsten LGBTQ-Zentren. Diese Kombination macht ihn zu einem unerwarteten Ort, wo traditionelle Handwerksbetriebe und queere Nachtkultur friedlich koexistieren.
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