Dansk Sojakagefabrik, Industrieerbe in Islands Brygge, Kopenhagen, Dänemark
Das Gelände an Islands Brygge war einst eine große Anlage zur Verarbeitung von Sojabohnen und Herstellung von Tierfutter und Speiseöl im Hafengebiet von Kopenhagen. Die Fabrikgebäude wurden später zu Wohnungen der Gemini Residences umgebaut und bieten heute Wohnraum direkt mit Hafen-Nähe.
Die Fabrik wurde 1909 von der Reederei ØK gegründet und war lange Zeit ein bedeutender Betrieb im Kopenhagener Hafen. Der industrielle Betrieb endete nach einem großen Unfall in den 1980er Jahren.
Der Fabrikname erinnert an die dänische Spezialisierung im Sojabohnen-Verarbeitung, die einst eine wirtschaftliche Besonderheit war. Heute zeigen die Wohngebäude noch deutlich ihre industrielle Herkunft in Bauform und Lage am Wasser.
Das Gelände ist heute durch das Wohnprojekt Gemini Residences öffentlich kaum zugänglich, aber die Außenseite mit ihrer Hafenlage ist vom Spazierweg sichtbar. Der Ort liegt direkt an den Wasserwegen und ist am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad vom Zentrum aus zu erreichen.
Der Betrieb war bekannt dafür, dass er Soja in großen Mengen verarbeitete, was in Kopenhagens Hafen eine Besonderheit war und vielen Menschen im 20. Jahrhundert Arbeit gab. Heute erinnert die Lage direkt am Wasser und die starke Bauweise noch an die Zeit, als hier täglich hunderte Arbeiter tätig waren.
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