Bordj Tamentfoust, Osmanische Festung in Tamentfoust, Algerien
Bordj Tamentfoust ist ein achteckiges Fort an der Nordostküste der Bucht von Algier, das von einem breiten Graben mit einer zentralen Zugbrücke geschützt wird. Das Bauwerk enthält mehrere Kammern, darunter eine Küche, einen Gebetsraum und ein Waffenlager, die um einen inneren Hof angeordnet sind.
Das Fort wurde 1661 unter der Herrschaft von Ismail Pascha erbaut und verwendete Steine aus den antiken römischen Ruinen von Rusguniae beim Bau. Vom 16. bis 19. Jahrhundert diente es als Quarantänestation, bevor es 1999 in ein historisches Museum umgewandelt wurde.
Das Fort war ein wichtiger Ort für offizielle Zeremonien unter der Herrschaft der Osmanen, wo Kanonen abgefeuert wurden, um die Ankunft neuer Pashas zu signalisieren. Diese Praxis spiegelte die Bedeutung des Ortes als Symbol der Macht wider.
Besucher sollten beachten, dass das Fort auf einer Landzunge liegt und vom Meer umgeben ist, was seine exponierte Position verdeutlicht. Der Zugang erfolgt über einen Damm, und es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da die Wege rau und uneben sein können.
Der ursprüngliche Zweck des Forts war die Überwachung der Schiffe in der Bucht und die Kontrolle des Handelsverkehrs. Die achteckige Form war eine strategische Wahl, um maximale Feuerfelder von den Ecktürmen aus zu bieten.
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