Ahmad-Hamdi-Tunnel, Unterseetunnel in Süd-Sinai, Ägypten.
Der Ahmed-Hamdi-Tunnel ist eine Unterwasserstraße unter dem Suezkanal, die die Sinai-Halbinsel mit dem Festland verbindet. Das Bauwerk verläuft auf zwei Fahrspuren etwa 51 Meter unter der Meeresoberfläche und ist Teil einer bedeutenden Verkehrsroute, die Al Moa'hada Road mit Ras Sidr und Abu Rudeis verbindet.
Das Tunnelwerk wurde 1981 von Tarmac Construction fertiggestellt und war ein wichtiger Schritt zur Verbindung von Sinai mit dem Niltal. 1992 folgte eine umfangreiche Sanierung mit Unterstützung der japanischen Regierung, um strukturelle Probleme zu beheben.
Der Tunnel trägt den Namen des ägyptischen Ingenieurs und Generals Ahmed Hamdi, der während militärischer Operationen im Oktober-Krieg 1973 starb. Sein Name ist heute an diesem wichtigen Verkehrsprojekt verewigt und verbindet die Geschichte des Landes mit moderner Infrastruktur.
Die Fahrt durch den Tunnel ist relativ kurz und verursacht keine besonderen Schwierigkeiten, da die Straße gut gepflegt ist. Besucher sollten normale Fahrregeln befolgen und mit gelegentlichen Verkehrskontrollpunkten rechnen, die für alle Durchfahrten standard sind.
Die gesamte Tunnelanlage ist viel größer als der eigentliche Unterwassertunnel, mit umfangreichen Zufahrtssektionen auf beiden Seiten. Die westliche Einfahrt ist deutlich länger als die östliche, was der Topographie des Geländes folgt.
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