Ismailia, Zentralstadt am Timsahsee, Ägypten
Ismailia liegt am westlichen Ufer des Suezkanals und erstreckt sich entlang des Timsahsees, wo ein Straßenraster breite Alleen mit Plätzen, Parks und Gärten verbindet. Die Stadt bleibt ein Verwaltungszentrum für den Kanalbetrieb und zeigt europäisch anmutende Architektur aus der Gründungszeit.
Ferdinand de Lesseps gründete die Stadt 1863 als Operationsbasis während des Baus des Suezkanals. Die Siedlung wurde nach Khedive Ismail Pascha benannt und entwickelte sich zum Verwaltungssitz der Kanalbehörde.
Der Name erinnert an Khedive Ismail Pascha, den ägyptischen Herrscher, der das Kanalprojekt im neunzehnten Jahrhundert förderte. Besucher sehen heute am Ufer des Timsahsees Palmen, Grünflächen und Wohnviertel, die sich zwischen den breiten Straßen erstrecken.
Das Zentrum liegt am Seeufer mit öffentlichen Parks, die zu Fuß erreichbar sind und Schatten unter den Bäumen bieten. Die Stadt ist flach und überschaubar, so dass sich Besucher leicht orientieren können.
Das Museum aus dem Jahr 1932 zeigt archäologische Sammlungen aus dem nördlichen Sinai und Oberägypten in einem Gebäude aus der Kolonialzeit. Die Vitrinen präsentieren Funde aus mehreren Jahrtausenden und geben Einblick in regionale Vergangenheit.
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