Mykerinos-Pyramide, Ägyptische Pyramide in Gizeh, Ägypten
Das Menkaure-Bauwerk ist die kleinste der drei Pyramiden auf dem Plateau von Gizeh und misst etwa 65 Meter in der Höhe mit einer rechteckigen Basis. Die Struktur steht südwestlich der beiden anderen großen Pyramiden und ist von drei kleineren Begleitpyramiden umgeben, die vermutlich für Königinnen errichtet wurden.
Der Bau begann während der Herrschaft von Pharao Menkaure im 26. Jahrhundert v. Chr. als letztes der großen Pyramidenprojekte der Vierten Dynastie. Nachfolgende Herrscher führten die Arbeiten am Komplex fort, einschließlich der Fertigstellung der zugehörigen Tempel und Strukturen.
Die in der Nähe liegende Totenkapelle trägt Reliefs und Inschriften, die zeigen, wie Opfergaben für den Pharao dargebracht wurden. Diese Darstellungen geben Einblick in die religiösen Rituale, die über Generationen hinweg an diesem Ort stattfanden.
Der Zugang erfolgt über das Hauptplateau von Gizeh, wobei Besucher zunächst die beiden größeren Pyramiden passieren, bevor sie dieses südliche Bauwerk erreichen. Die Wege rund um den Standort sind meist eben, obwohl Sand und lockere Steine die Fortbewegung an manchen Stellen erschweren können.
Die unteren Schichten behalten ihre ursprüngliche Granitverkleidung, während die oberen Teile aus Kalkstein bestehen und einen klaren Kontrast im Erscheinungsbild zeigen. Diese Kombination von Materialien macht das Bauwerk zu einem seltenen Beispiel für den Übergang in den Bautechniken der damaligen Zeit.
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