Pyramid G1-c, Nebenpyramide in der Nekropole von Gizeh, Ägypten
Die Pyramide G1-c ist ein kleineres Grabgebäude auf dem Giza-Plateau mit einer Höhe von etwa 30 Metern und einer Grundfläche von rund 46 Metern. Die Struktur zeigt die typische Form mit glatten Kalksteinseiten und war ursprünglich Teil eines größeren Grabkomplexes.
Das Bauwerk entstand in der Vierten Dynastie um 2600 vor Christus, als die alten Ägypter ihre Grabmäler auf dem Giza-Plateau konzentrierten. Sie gehört zu einer Gruppe von Nebengebäuden, die königliche Familienmitglieder ehren sollten.
Diese Pyramide war Teil eines Grabkomplexes für eine königliche Frau und zeigt, wie die alten Ägypter ihre Gedanken über das Leben nach dem Tod ausdrückten. Man kann an den steinernen Strukturen und Kammern heute noch sehen, wie wichtig diesen Menschen die richtige Vorbereitung auf die Ewigkeit war.
Das Monument liegt im östlichen Bereich des Giza-Plateaus und ist von der Haupteingangszone des Archäologieparks aus erreichbar. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und sich auf sonnige, offene Bedingungen vorbereiten, da es wenig Schatten gibt.
In der Grabkammer findet sich eine ungewöhnliche Nische in der südlichen Wand, die nur wenige Zentimeter tief eingearbeitet ist. Dieses architektonische Merkmal unterscheidet diese Pyramide deutlich von anderen Nebenbauten auf dem Plateau.
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