Chephren-Pyramide, Ägyptische Pyramide in Gizeh, Ägypten
Die Chephren-Pyramide ist ein Bauwerk mit glatten Seiten in Gizeh, das 143,5 m (471 ft) Höhe erreicht und eine Basis von 215 m (705 ft) Breite besitzt. Jede Seite steigt in einem Winkel von etwa 53 Grad an, wodurch die Struktur steiler erscheint als ihre Nachbarin in der Nekropole.
Der Bau erfolgte zwischen 2558 und 2532 v. Chr. während der vierten Dynastie unter Pharao Chephren, dem Sohn von Cheops. Das Grabmal entstand als Teil einer dynastischen Tradition, bei der jeder Herrscher eine eigene Pyramide errichten ließ.
Die Anlage umfasst einen Taltempel am Rand des ehemaligen Plateaus und einen Totentempel direkt vor der Ostflanke, die durch einen überdachten Aufweg miteinander verbunden waren. Der Aufweg führte die Trauerzüge vom Tal hinauf und diente während der Bestattungszeremonien als Prozessionsweg für Priester und königliche Beamte.
Der Zugang erfolgt durch einen Tunnel, den Besucher in römischer Zeit schufen, und führt zu Kammern und Gängen aus Kalksteinblöcken im Inneren. Der Weg hinunter und wieder hinauf erfordert gebücktes Gehen in niedrigen Abschnitten, daher sollte man auf enge Platzverhältnisse vorbereitet sein.
Ein Teil der ursprünglichen polierten Kalksteinverkleidung ist noch an der Spitze erhalten, während die meisten anderen Pyramiden diese äußere Schicht verloren haben. Die erhaltenen Stücke zeigen, wie glatt und hell die gesamte Oberfläche einst aussah.
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