Pyramid G1-d, Nebenpyramide in der Nekropole von Gizeh, Ägypten
Die Pyramide G1-d ist eine kleine Nebenpyramide in der Giza-Nekropole, die etwa 14 Meter hoch ist und eine quadratische Basis von knapp 22 Metern hat. Das Bauwerk besitzt glatte Kalksteinseiten und einen schrägen Zugang, der in eine kammerförmige Struktur führt.
Die Pyramide stammt aus der Vierten Dynastie um 2600 v.Chr. und gehört zu einem Komplex von Nebenbauten, der während von Straßenbauarbeiten 1992 wiederentdeckt wurde.
Die Struktur enthält alte Inschriften in roter Farbe mit Anweisungen zur Steinplatzierung, die ägyptische Baumethoden dokumentieren.
Das Denkmal befindet sich östlich des Hauptkomplexes und kann vom östlichen Bereich der archäologischen Stätte Giza aus erreicht werden. Die meisten Besucher erkunden es zusammen mit anderen kleineren Pyramiden in der unmittelbaren Umgebung.
Im T-förmigen Kammersystem befinden sich vier kleine Löcher an der Westseite, die möglicherweise zur Befestigung von Holzbalken für rituellen Zwecke dienten. Diese Details zeigen, wie präzise die Baumeister ihrer Zeit arbeiteten und welche funktionalen Lösungen sie für spezifische Anforderungen fanden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.