St. Katharina, Bergstadt im Südsinai, Ägypten
Saint Catherine ist eine Bergstadt, die auf etwa 1600 Metern Höhe liegt und von Gebirgsketten und Wüstenlandschaften umgeben ist. Die Siedlung konzentriert sich auf die Flächen rund um das alte Kloster und erstreckt sich über mehrere kleine Wohnbereiche mit einfachen Steinhäusern.
Das Kloster wurde zwischen 548 und 565 n. Chr. unter dem byzantinischen Kaiser Justinian I. gegründet und prägt seit dieser Zeit die Entwicklung des Ortes. Die Siedlung wuchs über Jahrhunderte hinweg als religiöses Zentrum und als Versorgungspunkt für Pilger, die zum Berg und zum Kloster kamen.
Das Kloster bewahrt seit Jahrhunderten alte christliche Handschriften und religiöse Kunstwerke auf, die von Besuchern heute noch betrachtet werden können. Daneben pflegen die Beduinen-Gemeinschaften der Umgebung ihre traditionellen Lebensweisen und Handwerkstechniken weiterhin.
Man kann zu Fuß ins Stadtzentrum gehen und das Kloster besuchen, wobei geführte Wanderungen zum Berg von verschiedenen Anlaufstellen aus angeboten werden. Es gibt einfache Unterkünfte und kleine Läden, aber die Auswahl ist begrenzt und auf die Bedürfnisse von Wanderern und Pilger ausgerichtet.
Der Ort erlebt gelegentlich Schneefall in den Wintermonaten, was in Ägypten äußerst selten ist und ihn zu einer ungewöhnlichen Erfahrung macht. Dies führt dazu, dass die Temperaturen hier deutlich kühler sind als in den meisten anderen Regionen des Landes.
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