Sultan-az-Zahir-Baibars-Moschee, Mamlukische Moschee aus dem 13. Jahrhundert in Kairo, Ägypten
Die Moschee des al-Zahir Baybars ist ein Mamluk-Heiligtum in Kairo mit quadratischem Grundriss, drei Eingängen und Spitzbogengewölben, die ein flaches Dach tragen. Der Innenraum wird von Säulen geprägt, die den Gebetshof schaffen und eine offene, luftige Struktur ermöglichen.
Ein Sultan ließ diesen Bau 1268 errichten, der nach fast hundert Jahren der architektonischen Stille eine neue religiöse Struktur für die Stadt darstellte. Das Heiligtum stand danach unter verschiedenen Herrschaften und durchlebte unterschiedliche Phasen, die seine Bedeutung für die Stadt zeigen.
Die Moschee zeigt an ihren Wänden kunstvolle Kalligrafien mit Koranversen, die zeigen, wie religiöse Texte in die mamlukische Architektur eingewoben wurden. Diese Inschriften sind nicht nur Dekoration, sondern Teil des spirituellen Raums, den Besucher beim Durchgang wahrnehmen.
Der Ort wurde 2023 nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wiedereröffnet und ist für Besucher zugänglich. Planen Sie Zeit ein, um die verschiedenen Bereiche des Innenhofs und der Säulenhalle zu erkunden, da die Raumaufteilung nicht auf den ersten Blick offensichtlich ist.
Das Gebäude war nicht immer nur ein Heiligtum - es wurde als Festung, Seifenfabrik, Lager und sogar als Garten genutzt. Diese wechselvolle Vergangenheit zeigt, wie Bauwerke in der Stadt ihre Bestimmung mehrmals wechseln konnten, um den Bedürfnissen ihrer Zeit zu entsprechen.
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