Sothis-Zyklus, Astronomisches Kalendersystem in Memphis, Ägypten.
Der Sotis-Zyklus ist ein astronomisches Kalendersystem, das sich über 1461 ägyptische Jahre erstreckt und die jährliche Sichtbarkeit des Sterns Sirius verfolgt. Das System markierte landwirtschaftliche Muster und half den Menschen, Jahreszeiten und Nilereignisse vorherzusagen.
Die alten Ägypter entwickelten dieses Kalendersystem um 4241 v. Chr., indem sie das vorhersehbare Erscheinen des Sterns Sirius nutzten. Das System wurde zur zuverlässigsten Methode zur Zeitmessung und bildete die Grundlage für die ägyptische Zivilisation.
Die alten Ägypter beobachteten den Stern Sirius, genannt Sothis, und verbanden sein jährliches Erscheinen mit der Nilüberschwemmung und religiösen Zeremonien. Diese astronomischen Beobachtungen waren eng mit dem Alltag der Menschen verflochten, die auf die Vorhersagen für ihre Felder angewiesen waren.
Das System ermöglichte genaue landwirtschaftliche Planung, indem es die Nilüberschwemmungen durch astronomische Beobachtungen von Sirius vorhersagte. Diese Beobachtungen wurden von verschiedenen Orten aus durchgeführt, um die Genauigkeit zu sichern.
Das System führte zu einem Fehler von einem Tag alle vier Jahre, weshalb es nach etwa 1460 Jahren wieder in Einklang mit dem tatsächlichen Jahr kam. Dieser lange Zyklus zeigt, wie präzise die ägyptischen Astronomen tatsächlich waren.
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