Gilf-Kebir-Nationalpark, Nationalpark im Gouvernement al-Wadi al-dschadid, Ägypten.
Gilf Kebir ist ein Nationalpark in der libyschen Wüste mit einer hoch aufragenden Plateauformation aus Sandstein und Sanddünen. Das Gelände erstreckt sich über eine große Fläche und beherbergt mehrere Höhlen mit prähistorischen Kunstwerken an den Wänden.
Der Park wurde in prähistorischer Zeit bewohnt, als das Klima der Region völlig anders war und Menschen hier siedeln konnten. Später wurde die Gegend trocken und wurde zu einer der unwirtlichsten Landschaften der Welt.
Die Höhlen hier zeigen alte Felsmalereien aus der Jungsteinzeit, die das Leben früher Menschen darstellen. Diese Kunstwerke erzählen Geschichten von Menschen, die einmal in dieser Gegend lebten.
Der Besuch erfordert spezielle Genehmigungen und ein geländetaugliches Fahrzeug mit einem erfahrenen Führer, da die Gegend sehr abgelegen ist. Die beste Zeit zum Erkunden ist während der kälteren Monate, wenn die Hitze weniger intensiv ist.
Im südwestlichen Teil des Parks finden sich Glasfragmente aus reiner Substanz, die vor etwa 30 Millionen Jahren durch ein Weltraumereignis entstanden sind. Diese seltenen Glasteilchen liegen verstreut auf dem Sandboden und bilden ein faszinierendes geologisches Phänomen.
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