Teguise, Gemeinde auf der Kanareninsel Lanzarote (Spanien)
Teguise ist eine Gemeinde und der größte Ort auf Lanzarote mit einer Altstadt aus weißen Häusern, engen gepflasterten Gassen und historischen Gebäuden. Das Zentrum gruppiert sich um die Plaza de la Constitución mit der Iglesia de Nuestra Señora de Guadalupe und mehreren Palästen aus dem 15. bis 18. Jahrhundert.
Der Ort war ab dem frühen 15. Jahrhundert das Verwaltungszentrum der Insel, bis Arrecife diese Rolle Ende des 19. Jahrhunderts übernahm. Santa Bárbara Castle auf einem Vulkankegel wurde im Mittelalter erbaut, um die Stadt vor Piratenangriffen zu schützen.
Der Ort war jahrhundertelang das religiöse und administrative Zentrum Lanzarotes und diese Rolle prägt noch immer sein Aussehen und seine Atmosphäre. Die weißen Häuser mit hölzernen Türen und Fensterläden folgen traditionellen kanarischen Bauweisen, die bis heute in den engen Gassen sichtbar sind.
Der alte Ortskern ist kompakt und sehr leicht zu Fuß zu erkunden, mit Parkplätzen in der Nähe des Zentrums. Ein Auto ist praktisch, um die umliegenden Strände wie Famara und die Kaktus-Gärten weiter weg zu besuchen.
Die Stadt ist bekannt für ihren großen Sonntagsmarkt auf der Plaza de la Constitución, wo Handwerker Keramik, Kunsthandwerk und lokale Produkte verkaufen. Der Markt zieht seit Jahrzehnten Besucher und Einheimische an, die sich zwischen Farben und Klängen bewegen und traditionelle kanarische Waren entdecken.
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