Sidamo, Ehemalige Verwaltungsprovinz im Süden Äthiopiens
Sidamo war eine administrative Provinz im südlichen Äthiopien, die sich von der kenianischen Grenze im Süden bis zur Region Shewa im Norden erstreckte. Das Gebiet umfasste großflächige Kaffeeanbau, Berge, Flachland und verschiedene ländliche Siedlungen.
Das Gebiet wurde 1936 während der italienischen Besatzung als Galla-Sidamo-Gouvernement reorganisiert und verlor diese Struktur 1941 nach der Befreiung. 1995 wurde die Provinz aufgelöst und in drei separate Regionen aufgeteilt: die Südliche Volksregion, die Oromia-Region und einen kleinen Teil der Somali-Region.
Die Sidama-Menschen haben eine eigene Sprache und Traditionen bewahrt, die bis heute in den Gemeinden lebendig sind. Diese kulturelle Vielfalt prägt das tägliche Leben und die Identität der Bewohner in dieser Region.
Diese Region ist heute nicht mehr als einzelne Verwaltungseinheit vorhanden, sondern setzt sich aus mehreren modernen Bezirken zusammen. Besucher, die die Gegend erkunden möchten, sollten die Grenzen dieser neuen Verwaltungsabteilungen beachten.
Die Gegend war lange Zeit für die Produktion von hochwertigen Kaffeesorten bekannt und viele Bauern bauten die Pflanzen nach traditionellen Methoden an. Diese Kaffeeanbautradition hat die lokale Wirtschaft und Kultur über Generationen geprägt.
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