Cormet de Roselend, Gebirgspass in Beaufort, Frankreich.
Der Cormet de Roselend ist ein Gebirgspass in den französischen Alpen auf etwa 1968 Metern Höhe, der das Beaufortain mit dem Tarentaise-Tal verbindet. Die Straße wechselt zwischen bewaldeten Hängen und offenen Hochlagen, bevor sie das Roselend-Reservoir passiert.
Der Pass wurde 1979 erstmals in den Tour-de-France-Kurs aufgenommen und gehört seitdem zu den bekanntesten Berganstiegen des Rennens. Vor dem Bau der modernen Straße diente die Route vor allem dem Viehtrieb zwischen den Tälern.
Die Route führt an Sommerweiden vorbei, auf denen Kühe grasen, deren Milch für den Beaufort-Käse verwendet wird, einem Hartkäse aus der Region. Wer die Straße entlangfährt, sieht Berghütten und Herden, die das Landschaftsbild seit Generationen prägen.
Der Pass ist in der Regel von Mitte Oktober bis Mitte Mai wegen Schnee gesperrt, sodass eine Fahrt im Sommer am zuverlässigsten ist. Die Steigung ist spürbar, besonders im oberen Abschnitt, weshalb Fahrradfahrer ausreichend Zeit einplanen sollten.
Die Strecke besteht aus zwei sehr unterschiedlichen Abschnitten: einem bewaldeten Anstieg bis zum Col de Meraillet und danach einer offenen Straße entlang des Roselend-Sees. Der zweite Abschnitt hat Steigungen von bis zu 9,6 Prozent und verläuft direkt oberhalb des Wassers.
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