La Vierge, Berggipfel im Mont-Blanc-Massiv, Frankreich
La Vierge ist ein markanter Felsnadelgipfel in der Montblanc-Gruppe, der sich etwa 3.244 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Die Spitze ragt aus dem Glacier du Géant auf und bildet eine charakteristische vertikale Formation in diesem Gletschergebiet.
Der Erste Aufstieg wurde 1883 durch die britische Bergsteigerin Elizabeth Burnaby dokumentiert und markierte einen wichtigen Meilenstein in der Erforschung dieses Gipfels. Die Besteigung zeigte die wachsende Aktivität alpiner Expeditionen in diesem Massiv während der viktorianischen Bergsteiger-Ära.
Der Name La Vierge, was "Die Jungfrau" bedeutet, folgt einer französischen Tradition, religiöse Bezüge bei der Benennung von Alpengipfeln zu verwenden. Solche Namen prägen das Landschaftsbild und zeigen, wie die Bergwelt in dieser Region kulturell wahrgenommen wird.
Um diesen Gipfel zu erklimmen, sind technische Kletterfähigkeiten und spezialisierte Ausrüstung erforderlich. Der Zugang erfolgt über das Glacier du Géant-Gebiet und erfordert Erfahrung im Eisklettern und in der Höhenanpassung.
Der Gipfel liegt nur etwa einen Kilometer von der französisch-italienischen Grenze entfernt, was ihn zu einem Grenzgipfel macht. Diese Position macht ihn interessant für Bergsteiger, die die Grenzlinie aus dieser extremen Höhe erkunden möchten.
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