Fort Suse, Militärfestung in der Kurdistan-Region, Irak
Fort Suse ist eine Befestigungsanlage in der Bergregion Kurdistans, die sich gegen den Berg Piramagroon lehnt und von massiven Betonsträngen mit Eisenbewehrung umgeben ist. Die Struktur verfügt über vier runde Ecken, die durch diese verstärkten Wände miteinander verbunden sind.
Die Anlage wurde 1977 von russischen Ingenieuren als Militärausbildungszentrum erbaut und diente ursprünglich Trainingszwecken. Im Jahr 2005 wurde sie zu einer Haftanstalt umgewandelt und erfüllte seitdem eine vollständig andere Funktion.
Die Einrichtung markierte einen Wandel in der irakischen Gefängnisverwaltung durch die Inspektion des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz im Oktober 2007.
Der Ort befindet sich in einer bergigen Region und ist von außen deutlich sichtbar aufgrund seiner massiven Struktur und Befestigung. Besucher sollten beachten, dass die Zufahrt von den lokalen Bedingungen und Wetterverhältnissen in dieser Gebirgsgegend abhängt.
Bei den irakischen Nationalwahlen im Dezember 2005 nahmen neunzig Prozent der wahlberechtigten Häftlinge am demokratischen Prozess teil.
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