Comer See, Gletschersee in der Lombardei, Italien
Lake Como ist ein Gletschersee in der Lombardei, der sich durch drei Arme auszeichnet und in Nord-Süd-Richtung zwischen steilen Berghängen verläuft. Das Wasser schimmert je nach Licht grün oder blau und reicht an der tiefsten Stelle bis auf 410 Meter (1345 Fuß) hinab, während die Ufer von kleinen Häfen, Dörfern und bewaldeten Hängen gesäumt werden.
Reisende und Händler nutzten das Seebecken bereits in der Antike als Route zwischen dem Mittelmeer und den Alpenpässen nach Norden. Im 18. und 19. Jahrhundert entstanden entlang der Ufer neue Anwesen für wohlhabende Familien, die vom milden Klima angezogen wurden.
Der italienische Name Lario taucht in alten Texten auf und bezieht sich auf die antike Siedlung Comum, aus der später Como wurde. Heute prägen Villen mit Gärten das Ufer, die durch Wasserwege verbunden sind und den Charakter der Region bestimmen.
Schiffe verkehren zwischen den Orten am Ufer und ermöglichen es Besuchern, mehrere Punkte an einem Tag zu erreichen. Die beste Sicht ergibt sich oft vom Wasser aus, wo die Uferlandschaft und die Berge rundherum gut zu erkennen sind.
Warme Luftströme aus dem Süden treffen auf kühle Bergluft und erzeugen plötzliche Winde, die Segler und Fischer seit Jahrhunderten kennen. An einigen Uferstellen wachsen Zitronen- und Olivenbäume, die sonst weiter südlich zu finden sind.
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