Campus Martius, Antikes Gelände am Tiber in Rom, Italien
Das Campus Martius ist ein antikes Gelande neben dem Tiber in Rom, das sich uber eine groe Flache erstreckt und Tempel, Theater sowie offentliche Platze aus verschiedenen Perioden der romischen Geschichte enthalt. Die archäologischen Stätten sind durch antike Strassen verbunden und zeigen Überreste von Bauwerken, die sich über Jahrhunderte hinweg ansammelten.
Nach der Vertreibung des Königs Tarquinius Superbus im Jahr 509 v.Chr. wurde das Gelande zum offentlichen Eigentum, wo sich Soldaten vor militarischen Feldzügen versammelten. Die Umwandlung begann, als erste Bauwerke wie das Theater des Pompeius 55 v.Chr. errichtet wurden, was die Funktion des Ortes grundlegend veränderte.
Der Platz war lange Zeit das Zentrum für militärische Übungen und Zeremonien. Mit der Zeit wurde er zum Ort der Unterhaltung und des öffentlichen Lebens, wo Römer zusammenkamen, um Theater und andere Veranstaltungen zu besuchen.
Der Ort besteht aus mehreren verstreuten archäologischen Stellen, die man zu Fuse erkunden kann, wobei festes Schuhwerk empfohlen wird. Es ist hilfreich, einen Plan oder Führer mitzunehmen, um die verschiedenen Überreste zu lokalisieren und ihre Verbindung zur antiken Vergangenheit zu verstehen.
Das Gelande war einst die Heimat einer gigantischen Sonnenuhr, die einen ägyptischen Obelisken als Schattenwerfer nutzte und bronze Linien auf dem Marmorboden die Zeit markierten. Diese beeindruckende astronomische Installation war eines der raffiniertesten Messinstrumente der antiken Welt.
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