Breuil-Cervinia, Alpines Dorf in Valtournenche, Italien
Breuil-Cervinia ist eine Bergortschaft in Valtournenche im Aostatal, eingebettet in einem weiten Hochtal unter der Nordwand des Matterhorns auf 2012 Metern Höhe. Die Siedlung besteht aus verstreuten Häusergruppen, Hotels und Chalets, die sich entlang der Hauptstraße ziehen und von steilen Berghängen umgeben sind.
Die Ansiedlung entwickelte sich ab den 1850er Jahren aus einer einfachen Sommeralm mit Hirtenhütten, als Bergsteiger begannen, das Matterhorn zu erkunden. Die Umwandlung in eine Wintersportdestination folgte im 20. Jahrhundert mit dem Bau der ersten Liftanlagen.
Der Name verbindet die lokale französischsprachige Bezeichnung Breuil mit dem Gipfel Cervino, wie der Matterhorn auf italienischer Seite heißt. Besucher treffen heute auf eine Gemeinde, in der Französisch und Italienisch gleichrangig gesprochen werden und die Schilder oft zweisprachig beschriftet sind.
Reisende erreichen den Ort über regelmäßige Busverbindungen vom Bahnhof Chatillon Saint Vincent im Tal, der etwa 50 Kilometer entfernt liegt. Die Straße führt steil bergauf durch mehrere kleine Dörfer und bietet unterwegs weite Ausblicke über das Tal.
Das Skigebiet bleibt elf Monate im Jahr geöffnet, da der Gletscher Plateau Rosa bis in die Sommermonate hinein befahrbar bleibt. Die Pisten auf italienischer Seite verbinden sich auf dem Grat direkt mit den Schweizer Abfahrten von Zermatt.
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