Rifugio Gabriele Boccalatte e Mario Piolti, Berghütte im Val Ferret, Courmayeur, Italien.
Das Boccalatte-Piolti Refugium liegt auf 2804 Metern auf einer felsigen Insel zwischen den Gletschern Planpincieux und Grandes Jorasses im Mont-Blanc-Massiv. Es bietet Platz für etwa 24 Personen und dient als Stützpunkt für Bergsteiger, die in dieser hochalpinen Gegend unterwegs sind.
Edward Whymper identifizierte diesen Ort 1864 bei seiner Expedition zu den Grandes Jorasses und inspirierte später den Bau eines Holzunterstands im Jahr 1881. Die hölzerne Struktur bildete den Anfang der bergsteigererischen Infrastruktur an diesem exponierten Ort.
Die Hütte trägt die Namen zweier Turiner Bergsteiger, Gabriele Boccalatte und Mario Piolti, die 1938 am Aiguille de Triolet starben. Ihr Name erinnert an diese beiden Männer, die in den Bergen ihr Leben ließen.
Die Hütte ist von Juni bis September geöffnet und von Planpincieux über einen markierten Weg erreichbar, wobei der Aufstieg etwa vier Stunden dauert. Das Gelände ist steil und felsig, daher sind Trittsicherheit und angemessene Ausrüstung erforderlich.
Die ursprüngliche Holzkonstruktion wurde in den 1930er Jahren durch Steinmauern ersetzt, um der rauen Umgebung besser standzuhalten. Seither hat das Refugium mehrere Renovierungen erlebt, die seine Funktionsfähigkeit gewährleistet haben.
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