Garbatella, Stadtviertel in Rom, Italien
Garbatella ist ein Wohngebiet in Rom, das sich durch Gebäude mit zentralen Grünflächen auszeichnet, inspiriert von englischen Gartenstadt-Prinzipien. Die Häuser umgeben offene Plätze mit Bäumen und Grünanlagen, die den Kern jedes Blocks bilden.
Das Viertel entstand 1920 in der Nähe der Basilika Sankt Paul vor den Mauern als geplante Wohnsiedlung. Es wuchs schnell und wurde zu einem der dicht bevölkertsten Gebiete Roms in den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts.
Die Straßenkunst prägt das Erscheinungsbild von Garbatella, mit Werken lokaler und internationaler Künstler, die die Wände beleben. Diese künstlerischen Ausdrucksformen sind Teil des täglichen Lebens und spiegeln die kreative Energie der Bewohner wider.
Die Garbatella-Haltestelle der Linie B verbindet das Viertel mit dem öffentlichen Nahverkehrsnetz Roms und ermöglicht einfache Zugänge zu anderen Stadtteilen. Das Gebiet ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die Straßen und Höfe für Fußgänger ausgelegt sind.
Die Brücke Settimia Spizzichino trägt den Namen einer Überlebenden des Holocaust aus dem jüdischen Ghetto von Rom. Diese Brücke über die Via Ostiense wurde als Erinnerung an ihre Geschichte errichtet und verbindet moderne architektonische Lösungen mit lokalem Gedächtnis.
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