San Benedetto fuori Porta San Paolo, Pfarrkirche im Stadtteil Ostiense, Rom, Italien.
San Benedetto ist eine Backsteinkirche an der Via del Gazometro im römischen Viertel Ostiense, erbaut 1916–1925. Die zweigeschossige Fassade hat einen säulengestützten Eingangsportikus mit dem benediktinischen Wahlspruch „Obsculta o fili praecepta magistri: ora et labora“; darüber liegt ein ovales Fenster mit Kreuz, Fisch, Christogramm, Taube und Hirtenstab sowie das Wappen Papst Pius’ XII. Im Inneren gibt es ein einschiffiges Langhaus mit einem Seitenschiff rechts und vier Kapellen links.
Pius X. ließ 1912 eine Kirche beim Gasometer im Ostiense-Viertel planen, starb aber vor Baubeginn; sein Nachfolger Benedikt XV. trieb den Bau voran, und die Kirche trägt dessen Namen. Ab 1916 diente eine Baracke als Kirche, beim Tod Benedikts XV. standen nur Pfeiler und Dach. 1925 unter Pius XI. vollendet, wurde sie am 3. Juni 1926 zur Pfarrei erhoben. Don Giovanni Gregorucci versteckte hier während des Holocaust Juden; 1944 wurde das Gebäude beschädigt.
Die Kirche ist Sitz des Kardinalstitels San Benedetto fuori Porta San Paolo, den Johannes Paul II. am 28. Juni 1988 errichtete; erster Titelinhaber war Achille Silvestrini, seit 2023 Christophe Pierre. Eine Gedenktafel in der Eingangsvorhalle nennt das Dekret von 1988, eine weitere am Kirchenende den Besuch Johannes Pauls II. vom 14. Februar 1988.
Die Kirche ist an der Via del Gazometro 23 lokalisiert und hält täglich Gottesdienste ab. Besucher sollten vorher die Öffnungszeiten überprüfen, um einen passenden Besuchszeitpunkt zu planen.
Don Giovanni Gregorucci versteckte während des Holocaust Juden in der Kirche, und das Gebäude wurde 1944 bei der Befreiung Roms beschädigt. Eine Gedenktafel im hinteren Teil erinnert an den Besuch Johannes Pauls II. am 14. Februar 1988, eine weitere in der Marienkapelle an das Dekret vom 28. Juni 1988, das die Kirche zur Kardinaldiakonie erhob.
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