Albula- und Berninalinie der Rhätischen Bahn, Gebirgseisenbahnnetz in Graubünden, Schweiz und Provinz Sondrio, Italien.
Die Rhaetische Bahn ist eine Bahnlinie, die sich über etwa 384 Kilometer durch die Alpen erstreckt und Graubünden in der Schweiz mit der Provinz Sondrio in Italien verbindet. Die Strecke überwindet steile Bergpässe und Täler mit 13 Tunneln und 52 Viadukten, wobei der Bernina-Pass auf 2.253 Metern Höhe der höchste Punkt ist.
Der Bau der Bahn begann 1889 mit der Strecke zwischen Landquart und Klosters, während der Albula-Abschnitt 1903 und der Bernina-Abschnitt 1910 fertiggestellt wurden. Diese schrittweise Expansion ermöglichte es, abgelegene Täler und Dörfer in den Alpen erstmals mit dem Eisenbahnnetz zu verbinden.
Die Bahnhöfe entlang der Strecke zeigen architektonische Elemente, die lokale Schweizer und italienische Bautradditionen alpiner Gemeinschaften verbinden. Besucher sehen in diesen Gebäuden die handwerklichen Techniken und Stilrichtungen, die die Bergregionen über Generationen geprägt haben.
Züge fahren das ganze Jahr über zwischen Tirano und St. Moritz und bieten Panoramawagen für Bergaussichten. Besucher sollten je nach Jahreszeit mit unterschiedlichen Bedingungen rechnen, da Schnee und Wetter die Berge stark verändern können.
Das Landwasser-Viadukt ist ein beeindruckendes Bauwerk, bei dem Züge direkt nach dem Überqueren eines 65 Meter hohen Steinbogens in einen Bergtunnel fahren. Dieses kurvenreiche Design war eine innovative Lösung, um die steile Topographie zu bewältigen.
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