Persgletscher, Alpengletscher in Graubünden, Schweiz
Der Gletscher verbindet das Bergmassiv Piz Palü mit dem Morteratsch-Gletscher und bildet eine ausgedehnte Eisfläche in den Ostalpen. Die Gletscherzunge erstreckt sich über mehrere Kilometer und zeigt charakteristische Spalten und Seracs an seiner Oberfläche.
Der Gletscher wurde seit dem 19. Jahrhundert von Wissenschaftlern beobachtet und dokumentierte dabei seinen kontinuierlichen Rückgang. Diese Messungen lieferten frühe Hinweise auf Klimaveränderungen in den Schweizer Alpen und prägen bis heute die Gletscherforschung.
Die Bergführer von Pontresina vermitteln Besuchern durch geführte Touren Wissen über die alpine Umgebung des Gletschers.
Der Zugang erfolgt am besten vom Diavolezza-Bergkamm aus, von wo aus ein Wanderweg zur Moräne des Gletschers führt. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und die Wetterbedingungen zu beachten, da das alpine Terrain rasch wechseln kann.
Die Oberfläche des Gletschers zeigt manchmal rosa und orange Färbungen, die von Schneealgen und Saharasand stammen, der von starken Winden transportiert wird. Dieses Phänomen ist bemerkenswert, da es zeigt, wie weit Wind Sandpartikel über große Entfernungen tragen kann.
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