Palügletscher, Gletscher in der Berninagruppe, Schweiz
Der Palü-Gletscher erstreckt sich entlang der südöstlichen Flanke des Piz Palü in den Schweizer Alpen. Das Eis bedeckt ein großes Gebiet in großer Höhe und bildet zusammen mit einem Gletschersee ein markantes Merkmal dieser Bergregion.
Der Gletscher ist seit etwa 1850 kontinuierlich überwacht worden und zeigt deutliche Veränderungen durch Temperaturtrends. Diese langfristige Beobachtung dokumentiert, wie sich die Eismasse im Laufe der Zeit verändert hat.
Der Name stammt vom lateinischen Wort "palus" ab, das Sumpf bedeutet und sich auf die Alpweiden östlich des Gletschers bezieht. Die Einheimischen kennen diese Gegend als Teil ihrer alpinen Landschaft und nutzen die Höhenwege, um sie zu durchqueren.
Man erreicht die Gletscherregion am besten über die Bahnstation Alp Grüm auf der Berninabahn, die von dort aus gute Ausblicke bietet. Von dort aus können Wanderer auf Höhenwegen zum Gletscher und zu dem See unterhalb davon gelangen.
Ein natürlicher See hat sich an der Gletscherkante gebildet und schafft zusammen mit dem unteren Lago Palü ein besonderes Doppelsee-System. Dieses Arrangement ist für Besucher sichtbar, wenn sie sich der Region nähern, und macht den Ort zu etwas Besonderem.
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