Takata Matsubara, Kiefernwald in Rikuzentakata, Japan.
Takata Matsubara war ein Kiefernwald entlang der Pazifikküste, der sich über zwei Kilometer erstreckte und etwa 70.000 japanische Rot- und Schwarzkiefern enthielt. Diese dichten Bäume bildeten eine natürliche Schutzbarriere gegen starke Winde, Flutzeiten und Tsunamis.
Ein lokaler Kaufmann namens Kanno Mokunosuke legte den Wald 1667 auf Anweisung von Date Tsunamune an und bepflanzte ihn zunächst mit 6.200 japanischen Rotki efern. Der Wald wuchs über die Jahrhunderte hinweg zu einer festen Schutzstruktur heran, die das Küstendorf schützte.
Während der Showa-Ära erhielt der Wald Anerkennung als einer der 100 Landschaften Japans und wurde 1940 zum Ort von malerischer Schönheit erklärt. Besucher können heute sehen, wie dieser Ort in der japanischen Kultur und Ästhetik eine besondere Rolle gespielt hat.
Das Gebiet ist leicht zu erreichen und bietet Informationstafeln, die den Besuchern helfen, die Geschichte und den aktuellen Zustand des Ortes zu verstehen. Es ist am besten, früh am Tag zu besuchen, wenn das Licht gut ist und weniger Menschen vor Ort sind.
Nach dem Tsunami von 2011 blieb ein einzelner Baum übrig, der durch seine Widerstandskraft und sein Überleben zu einem Symbol der Hoffnung wurde. Dieser letzte Kiefernbaum wurde später unter Denkmalschutz gestellt, bevor Salzschäden seine Struktur schwächten.
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