Kuragari Pass, Gebirgspass in Ikoma und Higashiōsaka, Japan
Kuragari-Pass ist ein Bergpass zwischen den Präfekturen Nara und Osaka, der Ikoma mit Higashiōsaka verbindet. Die Route verläuft durch die Ikoma-Berge und bildet einen Teil der Nationalstraße 308 mit einer Höhe von rund 455 Metern.
Während der Edo-Periode legte das Kōriyama-Territorium hier einen Kopfsteinpflasterweg mit Raststation an, damit Feudalfürsten zwischen den Regionen reisen konnten. Die Steinplatten aus dieser Zeit sind noch an mehreren Stellen sichtbar und gehören zu den ältesten erhaltenen Abschnitten auf japanischen Nationalstraßen.
Die steinernen buddhistischen Tempel, Amida-Buddha-Statuen und alten Manyo-Tanka-Gedichtinschriften säumen den Weg durch den Gebirgspass.
Der Pass erreicht an seiner steilsten Stelle eine Neigung von 31 Grad, was das Gelände sowohl für Fußgänger als auch für Autofahrer anspruchsvoll macht. Wanderer sollten festes Schuhwerk tragen und sich auf rutschige Oberflächen einstellen, insbesondere nach Regen oder in schattigen Bereichen unter den Bäumen.
Entlang des Weges stehen mehrere steinerne Schreine mit Amida-Buddha-Figuren und Tafeln mit Gedichten aus der Manyo-Sammlung, die Reisende seit Jahrhunderten betrachten. Diese Steinarbeiten verbinden religiöse Tradition mit literarischer Erinnerung und schaffen eine ungewöhnliche Galerie im Freien.
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