Tōkō-ji, Buddhistischer Tempel in Hagi, Japan
Tōkō-ji ist ein Zen-Tempel in einem Waldgebiet mit mehreren Holzgebäuden und chinesisch beeinflusster Architektur, die von einem roten Eingangsgitter eingerahmt wird. Die Anlage zeigt typische Merkmale dieser Bauweise mit sorgfältig arrangierten Strukturen, die sich harmonisch in die umgebende Natur einfügen.
Der Tempel wurde 1691 vom dritten Herren des Hagi-Territoriums gegründet und gehört zur Obaku-Schule des japanischen Zen-Buddhismus. Diese Gründung war Teil einer größeren Entwicklung der spirituellen und administrativen Strukturen in der Region während dieser Periode.
Der Friedhof des Tempels ist eng mit den Bräuchen der lokalen Samurai-Familie verbunden, da dort Angehörige der Mori-Clan begraben liegen. Die Wege zwischen den Grabstätten führen durch den Wald und schaffen einen Ort, wo Geschichte und Natur zusammentreffen.
Der Tempel ist für Besucher gut zugänglich und kann zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden, die von Hagi aus regelmäßig fahren. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da der Friedhof Waldwege mit unebenem Gelände umfasst.
Etwa 500 Steinlaternen werden während des Obon-Festes im August angezündet, um Ahnengeister zu ihren Ruhestätten zu geleiten. Diese dramatische Lichtershow verwandelt die Waldwege in einen Raum zwischen Leben und Tradition, den Besucher zu dieser Zeit erleben können.
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