Burg Hagi, Japanische Burg in Hagi, Präfektur Yamaguchi
Hagi-Schloss ist eine mittelalterliche Festung an der Küste auf dem Berg Shigetsu, die durch Steinmauern und Wassergräben geschützt wird. Der Ort ist mit dem Festland durch eine natürliche Sandbank verbunden und liegt etwa 150 Meter über dem Meeresspiegel.
Der Mori-Clan baute das Schloss 1604 als Reaktion auf die Niederlage von Mori Terumoto in der Schlacht von Sekigahara zehn Jahre zuvor. Das Bauwerk diente fortan als Verwaltungssitz der Familie und Zentrum ihrer Macht in der Region.
Das Schloss zeigt die typische Bauweise der Edo-Zeit mit quadratischen Anlagen und mehreren Türmen, die die Verteidigungskonzepte jener Epoche widerspiegeln. Die Steinmauern und Wassergräben prägen heute das Bild der Ruine und erzählen vom Aufbau einer mittelalterlichen Festung.
Besucher erreichen die Burgruine mit einem kurzen Taxifahrt vom Bahnhof Higashi-Hagi oder mit lokalen Bussen, die in der Nähe des Eingangs halten. Der Fußweg zur Burgruine ist moderat und der Zugang ist das ganze Jahr über möglich.
Die erhaltenen Wassergräben sind mit dem Meer der Japan-See verbunden und beherbergen Karpfen und Schildkröten, die sich frei in dem historischen Wasser bewegen. Dieses natürliche Ökosystem macht die Ruine zu einem Ort, an dem Natur und Geschichte unmittelbar zusammentreffen.
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