Kadode Hachiman-gū, Shinto shrine in Japan
Kadode Hachiman-gū ist ein kleines Shinto-Heiligtum in Kyoto, das dem Gott Hachiman gewidmet ist und mit traditionellen Holzstrukturen und einem ruhigen Gebetsbereich ausgestattet ist. Der Schrein wurde ursprünglich gegründet, um die Stadt und ihre Bewohner zu schützen, und befindet sich heute an einem Ort, wo einst ein Kaufmann namens Kaneuri Kichiji lebte.
Der Schrein wurde gegründet, als Menschen die Gottheit Hachiman aus einem Heiligtum in Kyushu hierher brachten, um Kyoto zu schützen. Im Jahr 1174 verrichtete der berühmte Samurai Minamoto no Yoshitsune hier ein Ritual, bevor er sich auf seine Reise zum Norden begab und der Verfolgung durch seinen Bruder entging.
Der Name des Schreins bedeutet 'mit einem Halt gehen' und erinnert an eine alte Sitte: Reisende hielten hier inne, bevor sie ihre Reise fortsetzten. Diese Tradition der Vorbereitung und des Innehaltens ist bis heute in der Art spürbar, wie Besucher den Ort nutzen und sich Zeit für Gebet und Besinnung nehmen.
Der Schrein ist ruhig und nicht überlaufen, was ihn zu einem friedlichen Ort zum Nachdenken macht. Besucher finden in der Nähe des Eingangs ein Waschbecken, um vor dem Eintritt Hände und Mund zu reinigen, was Teil des Shinto-Rituals der Reinigung ist.
Der Schrein ist eng mit der Geschichte des Samurai Yoshitsune verbunden, der hier 1174 hielt, um vor seiner Verfolgung zu fliehen und Kraft zu sammeln. Diese Verbindung zu einem legendären Krieger macht den Ort zu einem versteckten Stück japanischer Kriegsgeschichte.
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