Seifū-sō, Feriendomizil in Sakyō-ku, Japan
Das Seifū-sō ist ein Anwesen mit Sukiya-Stil-Architektur, das sich in einem ruhigen Viertel von Kyoto befindet und traditionelle Holzgebäude mit fein gestalteten Gärten verbindet. Das Gelände umfasst mehrere Pavillons, einen Teehaus-Raum, natürliche Wasserfälle und sorgfältig angelegte Wege, die durch Grünanlagen führen.
Das Anwesen wurde 1732 für die Familie Tokudaiji erbaut und später von Herzog Saionji 1910 erworben und umfassend erneuert. Der Herzog vermachte es 1944 der Universität Kyoto, wo es heute für akademische Veranstaltungen und wichtige Anlässe genutzt wird.
Der Ort spiegelt die handwerkliche Tradition Kyotos wider, mit sorgfältig gestalteten Räumen, die die Prinzipien der Teezeremonie verkörpern. Die Architektur und Gärten folgen klassischen Konzepten der Harmonie zwischen Gebäude und Natur, die noch heute erlebbar sind.
Das Anwesen ist nicht frei zugänglich und erfordert vorherige Vereinbarungen über die Universität Kyoto, da es hauptsächlich für akademische und offizielle Anlässe genutzt wird. Besuchern wird empfohlen, sich frühzeitig an die Universität zu wenden, um Zugangsmöglichkeiten zu erfragen.
Die beiden Wasserfälle auf dem Gelände werden durch ein unterirdisches Rohrsystem gespeist, das das ursprüngliche Wasser des Otagawa-Flusses ersetzt. Dieses innovative System ermöglicht es, die natürliche Wasserquelle zu bewahren und gleichzeitig die Wasserfälle auch bei niedrigem Wasserstand zu erhalten.
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