Motonosumi Shrine, Shinto-Schrein an der Küste des Japanischen Meeres in Nagato, Japan
Motonosumi ist ein Küstenschrein auf einer Klippe am Japanischen Meer bei Nagato. Insgesamt 123 rote Torii-Tore bilden einen Pfad, der vom oberen Rand hinunter zum Meer führt und unterwegs kleine Steinlaternen und Statuen rahmt.
1955 errichtete ein Anwohner den Schrein nach einer nächtlichen Begegnung mit einem weißen Fuchsgeist. Der Bau der roten Tore begann erst 1987 und setzte sich schrittweise bis zur vollständigen Reihe fort.
Die Geldopferbox sitzt auf dem höchsten Torbalken etwa vier Meter über dem Boden. Besucher werfen Münzen nach oben und hoffen, dass sie durch die Öffnung fallen, um ihren Wunsch zu verstärken.
Öffentliche Verkehrsmittel erreichen den Ort nicht direkt, ein Mietwagen aus Hagi oder Shimonoseki bleibt die praktischste Lösung. Die Treppen und Pfade sind schmal und verlaufen auf unebenem Gelände, daher ist festes Schuhwerk sinnvoll.
Jedes der 123 roten Tore wurde von einem einzelnen Spender finanziert und trägt oft kleine Inschriften. Gemeinsam bilden sie einen Tunnel, der sich über mehr als hundert Meter die Felswand hinabschlängelt und dabei Ausblicke auf die Brandung freigibt.
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