Gazastreifen, Exklave im Südwesten Palästinas
Der Gazastreifen ist ein Küstenabschnitt im südwestlichen Palästina, der sich über rund 40 Kilometer am Mittelmeer entlangzieht und zwischen 6 und 12 Kilometer breit ist. Sandstrände wechseln sich mit Feldern, kleinen Städten und dicht bebauten Vierteln ab, während im Inneren niedrige Hügel und landwirtschaftlich genutzte Ebenen das Bild prägen.
Nach dem Konflikt von 1948 fiel das Gebiet unter ägyptische Verwaltung und blieb dort bis 1967. Zu diesem Zeitpunkt übernahm Israel während des Sechstagekriegs die Kontrolle über die Region.
Straßenmärkte bieten handbestickte Textilien, getöpferte Waren und Gerichte aus lokal angebautem Gemüse und Getreide. Familien treffen sich häufig in Gärten oder an Uferzonen, um gemeinsam zu essen und alte Handwerkstechniken an jüngere Generationen weiterzugeben.
Die Lage am Meer ermöglicht Fischerei, doch der Zugang zur Küste unterliegt Einschränkungen aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen. Reisende sollten sich vorab über aktuelle Bestimmungen informieren, da sich die Bedingungen vor Ort häufig ändern.
Archäologische Überreste reichen über 4000 Jahre zurück und umfassen alte Hafenanlagen, byzantinische Kirchen und islamische Bauwerke. Manche dieser Fundstellen liegen verstreut zwischen heutigen Stadtvierteln und lassen sich bei Spaziergängen durch enge Gassen entdecken.
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