Ostsibirische See, Randmeer im nördlichen Sibirien, Russland.
Die Ostsibirische See ist ein Randmeer in der Arktis, das sich zwischen den Neusibirischen Inseln und der Wrangelinsel erstreckt. Sie verbindet das Laptew-Meer mit dem Tschuktschen-Meer und wird geprägt durch ständig vorhandenes Eis und flache Gewässer.
Das Meer erhielt seinen Namen 1935 vom sowjetischen Staat, nachdem es zuvor unter verschiedenen informellen Bezeichnungen bekannt war. Diese Benennung war Teil der sowjetischen Bemühungen, die arktischen Gewässer neu zu kartieren und zu dokumentieren.
Die Küste ist Heimat für indigene Völker, deren Lebensweise seit Generationen an die raue Arktis angepasst ist. Sie haben hier Jagd- und Fischfangtraditionen entwickelt, die bis heute Teil der lokalen Identität bleiben.
Die Schifffahrt ist auf wenige Monate im Jahr beschränkt, hauptsächlich August und September, wenn das Eis beginnt zu brechen. Pevek ist der wichtigste Hafen in der Region und dient als Anlaufstelle für Schiffe, die in diese abgelegenen Gewässer fahren.
Der Meeresgrund besteht teilweise aus Eis, das Fossilien und organische Stoffe aus prähistorischen Zeiten enthält. Diese einzigartigen Strukturen entstanden während der letzten Eiszeit und wirken sich auf die Beschaffenheit des Meeresbetts aus.
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