Pirna, Kreisstadt in Sachsen, Deutschland
Pirna ist eine Bezirkshauptstadt in Sachsen, etwa 20 Kilometer südöstlich von Dresden am Elbufer gelegen. Die Stadt erstreckt sich entlang des Flusses zwischen Hügeln und bildet das Eingangstor zur Sächsischen Schweiz auf der linken Flussseite.
Die Siedlung wurde erstmals 1233 schriftlich erwähnt und war bis Anfang des 15. Jahrhunderts böhmisches Gebiet. Später kam sie unter sächsische Herrschaft und entwickelte sich zu einem Handelszentrum mit Verbindungen nach Böhmen.
Der Name stammt aus dem Slawischen und bedeutet wahrscheinlich Ort am Fels oder an der Quelle. Besucher sehen noch heute viele Bürgerhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert in der Altstadt, die von dieser Herkunft erzählen.
Wer die Stadt erkunden will, beginnt am besten auf dem Marktplatz in der Altstadt und geht von dort in die Seitengassen. Für Ausflüge in die Sandsteinberge östlich des Flusses bieten sich mehrere Wanderwege an, die vom Stadtzentrum aus erreichbar sind.
Die Marienkirche hat ein Gewölbe aus dem späten Mittelalter, das ohne tragende Pfeiler in der Mitte gebaut wurde. Diese Konstruktion war für die Bauzeit außergewöhnlich und zeigt die handwerkliche Meisterschaft der damaligen Steinmetze.
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