Jüterbog, Mittelalterliche Stadt in Brandenburg, Deutschland
Jüterbog ist eine Stadt im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg, die am nördlichen Rand der Fläming-Hügel liegt. Drei Klosteranlagen und drei alte Stadttore prägen das Stadtbild.
Die Siedlung wurde im Jahr 1007 erstmals als Jutriboc urkundlich erwähnt. Der Erzbischof Wichmann von Magdeburg verlieh ihr 1174 die Stadtrechte.
Die Nikolaikirche beherrscht das Stadtbild mit ihrem hohen Turm und ihren roten Backsteinmauern, die für die mittelalterliche Baukunst in dieser Gegend typisch sind. Besucher können die gotischen Bögen und alten Fenster betrachten, die bis heute das Innere der Kirche prägen.
Die Bahnstation im Zentrum bietet regelmäßige Verbindungen nach Berlin und in andere Städte der Region. Die alten Stadttore und Klosteranlagen lassen sich gut zu Fuß erkunden.
Die mittelalterliche Stadtmauer umschließt noch heute den alten Kern und umfasst drei Tore mit Barbakanen in ihrer ursprünglichen Form. Diese Befestigungen gehören zu den am besten erhaltenen Beispielen dieser Art in der Region.
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