Heimensteinhöhle, Höhle in Neidlingen, Deutschland.
Die Heimensteinhöhle ist eine Höhle mit zwei Eingängen, die sich durch eine Höhendifferenz von etwa 20 Metern unterscheiden und zusammen etwa 80 Meter in das Gestein hineinreichen. Die beiden Öffnungen ermöglichen einen interessanten Durchgang durch das Gestein der Schwäbischen Alb.
Die Höhle wird erstmals um 1240 mit Bezug zu Gerboldus Diktus de Haimenstein schriftlich erwähnt. Später wurde sie in das Verteidigungssystem der nahen Heimenstein Burg integriert.
Einer alten Legende nach lebte in der Höhle ein Riese namens Heim, der auf dem gegenüberliegenden Felsen eine Burg bauen wollte. Die Geschichte ist tief in der Vorstellung der Bewohner verankert und prägt bis heute die Wahrnehmung des Ortes.
Der Ort ist das ganze Jahr über zugänglich und erfordert keinen Eintrittspreis. Beachten Sie, dass das untere Eingangstor von Januar bis Juli geschlossen bleibt, um brütende Vögel nicht zu stören.
Wasserspuren und Erosionsmuster an den Wänden zeigen, dass die Höhle einst ein unterirdischer Flusskanal durch die Schwäbische Alb war. Diese geologischen Merkzeichen erzählen die Geschichte der Landschaftsformung über tausende Jahre hinweg.
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