Cave of the Archers, Prähistorische Felskunststätte im Gilf Kebir Nationalpark, Ägypten
Die Höhle der Bogenschützen liegt im Nationalpark Gilf Kebir und beherbergt Felsmalereien auf Sandsteinwänden, die Jäger mit Pfeilen und Rinderherden zeigen. Die Kunstwerke stammen aus der Jungsteinzeit und gehören zu den ältesten bekannten künstlerischen Werken in dieser Region.
Ein ungarischer Forscher entdeckte die Stätte 1933 und offenbarte neolithische Darstellungen, die etwa 10.000 Jahre alt sind. Diese Kunstwerke entstanden während einer Phase, als die Sahara ein viel feuchteres Klima hatte und für Menschen und Tiere bewohnbar war.
Die Felsmalereien zeigen Jagdszenen, die für die damaligen Gemeinschaften wichtig waren und wie sie mit ihrer Umgebung lebten. Die Bilder geben einen Einblick in das tägliche Leben dieser Menschen während einer Zeit, als die Sahara feuchter und grüner war.
Der Ort befindet sich in einer abgelegenen Wüstenregion und erfordert eine sorgfältige Planung, um ihn zu erreichen. Besucher sollten sich auf extreme Hitze, Sandstürme und begrenzte Wasserverfügbarkeit vorbereiten.
Die Sandsteinwände haben sich stark verwittert und nur wenige bemalte Blöcke sind erhalten geblieben, was jedes Kunstwerk besonders wertvoll für die Wissenschaft macht. Der schlechte Erhaltungszustand unterstreicht, wie fragil diese antiken Werke sind und wie wichtig ihre Dokumentation wird.
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