Pabellón de Cuba para la Exposición Iberoamericana de 1929, Öffentliches Gebäude der Iberoamerikanischen Ausstellung von 1929 in Sevilla, Spanien
Der Pavillon aus dem Jahr 1929 ist ein Gebäude mit 30 mal 10 Metern Grundfläche, das koloniale Architektur mit verzierten Balkonen und spiralförmigen Säulen zeigt. Die Struktur kombiniert traditionelle karibische Gestaltungselemente mit europäischen Ausstellungsstandards.
Kuba zögerte zunächst, an der Ausstellung von 1929 teilzunehmen, nahm aber später teil und erhöhte das Budget von 50.000 auf 160.000 Pesos. Die Entscheidung markierte eine Rückkehr zur internationalen Zusammenarbeit nach den Ereignissen von 1898.
Das Innere zeigt drei Ausstellungshallen mit Holzverkleidungen und aufwändigen Kassettendecken, die kubanische Architekturelemente widerspiegeln. Die Räume sind mit Laternen und Treppen ausgestattet, die traditionelle karibische Designdetails aufgreifen.
Das Gebäude wird heute von der Andalusischen Agentur für Internationale Entwicklungszusammenarbeit der andalusischen Regionalregierung als Sitz genutzt. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein funktionierendes Verwaltungsgebäude handelt und der Zugang begrenzt sein kann.
Das Gebäude bezog Designelemente aus der Camagüey-Architektur ein und zeigte eine Reliefkarte des zentralen Havanna während der Ausstellung. Diese Mischung aus regionalen kubanischen Stilen war eine bewusste Wahl, um die Vielfalt der Insel zu präsentieren.
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