Pabellón de Brasil en la Exposición de 1929 de Sevilla, Nationalpavillon im Parque de María Luisa, Spanien.
Das Pavilion of Brazil wurde 1929 als Ausstellungsgebäude errichtet und besitzt einen quadratischen Grundriss mit innenhof. Die Struktur kombiniert rote Ziegelmauern auf der Mittelfassade mit ockergelben Wandflächen und beherbergt heute Verwaltungsräume.
Das Gebäude entstand für die Ibero-Amerikanische Ausstellung von 1929 in Sevilla und war zunächst als temporäre Struktur geplant. Nach der Ausstellung wurde es in ein Dauerbauwerk umgewandelt und erhielt dabei verschiedene Umbauten.
Das Gebäude zeigt brasilianische architektonische Merkmale aus der Zeit seiner Entstehung und spiegelt das künstlerische Selbstverständnis Brasiliens in den 1920er Jahren wider. Besucher können diese gestalterischen Besonderheiten in der Fassade und im Inneren noch heute erkennen.
Das Gebäude befindet sich im Parque de María Luisa und dient heute als Verwaltungszentrum der Universität Sevilla. Die Lage im Park ist leicht zu erreichen und der Ort bietet einen guten Überblick über weitere historische Bauwerke der Ausstellung.
Das Innere des Gebäudes wurde mit Tropenhölzern aus Brasilien ausgestattet, die eine seltene Verbindung zwischen den beiden Ländern darstellen. Eine bemerkenswerte halbkreisförmige Treppe in der Eingangshalle verbindet die verschiedenen Ebenen des Gebäudes auf elegante Weise.
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